Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig?

Viele unterschätzen das Risiko, aufgrund einer Erkrankung oder sonstiger gesundheitlicher Probleme nicht mehr arbeiten zu können. Doch da sich jederzeit ein folgeschwerer Unfall ereignen kann, oder ein krankheitsbedingter Verlust des Arbeitsplatzes sollte niemand auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) verzichten, zumal der Wegfall des geregelten Einkommens zumeist einen sozialen Abstieg nach sich zieht.

Ein unterschätztes Risiko und seine Folgen

Laut des Instituts für Finanzdienstleistungen habe sich die Zahl derer, die aufgrund körperlicher oder seelischer Leiden nicht mehr ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen konnten und dadurch in eine Schuldenfalle gerieten, seit dem Jahr 2005 geradezu verdoppelt. Der statistischen Erhebung zufolge seien es sogar knapp 25 Prozent aller Arbeitnehmer gewesen, denen es gesundheitlich nicht mehr möglich, bis zum Rentenalter berufstätig zu bleiben. Bei einem Teil habe eine Erkrankung des Skelett- oder Bewegungsapparats zu der Arbeitsunfähigkeit geführt. Ein weiterer Teil der Betroffenen hätten hingegen aufgrund psychischer Probleme nicht mehr arbeiten können. Aber auch Krebs und Erkrankungen des Herzkreislaufsystems seien häufige Ursachen gewesen. Dass gut 10 Prozent der Fälle auf einen Unfall zurückzuführen seien, zeige, dass eine Absicherung nicht nur für bestimmte Risikogruppen wichtig ist. Tatsächlich könne die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt bezeichnet werden, zumal der durchschnittliche Höchstsatz der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente bei nur 750 Euro läge. Wie aus den Zahlen leicht zu ersehen ist, ist der Anteil der Erkrankungen mit Berufsausfall höher, als der Teil einer BU durch Unfall. Daher sollte man sich unbedingt um einen zusätzlichen Schutz bemühen, da sonst die Schuldenfalle und ein damit einhergehender sozialer Abstieg drohen. Allerdings wird es zunehmend schwerer, Schutz durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen.

Etwaige Probleme mit der BU

Das finanzielle Risiko, das Versicherungen durch die Absicherung von Arbeitnehmern eingehen, ist enorm. Das gilt vor allem dann, wenn der Schutz eine monatliche Rente umfasst. Das hat zur Folge, dass Versicherungen die Beiträge relativ hoch ansetzen oder Interessierte von vornherein als Versicherungsnehmer ablehnen. Ein Problem, das sich aus den hohen Beitragszahlungen ergibt, ist, dass diese bei einigen Versicherungen weiter bezahlt werden müssen, bis der Versicherungsanspruch hinreichend geprüft wurde. Sollten Betroffene aufgrund ihrer Erwerbslosigkeit diesen Zahlungen nicht nachkommen, droht der Verfall des Versicherungsschutzes. Außerdem gibt es Versicherungen, die nur dann zahlen, wenn der Versicherte überhaupt keiner Arbeit mehr nachkommen kann. Da weder die Forderung auf eine fortlaufende Zahlung noch die Bedingung, einer anderen Arbeit nachzugehen, bei allen Versicherungen gegeben sind, lohnt sich ein Versicherungsvergleich.

Fazit

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ausgesprochen wichtig. Allerdings gilt es beim Vertragsabschluss auf sämtliche Details zu achten und sich mehr Informationen zu besorgen, damit man tatsächlich den erhofften Schutz erhält.

Bild: Mark Ucker – Fotolia

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