Wärmebildkamera

Foto: cpauschert - Fotolia.comDer Begriff der Thermografie ist heute in aller Munde. In Zeiten, wo das Sparen von Energiekosten das Thema überhaupt ist, begegnet man überall Angeboten, sei es von Energie- und Umweltzentren, von Heizungsbauern oder auch von den Sparkassen, mit Hilfe der Thermografie die energetischen Schwachstellen am eigenen Haus aufzuspüren, um entsprechend sanieren und somit auf Dauer Geld sparen zu können.

Thermographie Durchführung

Die Durchführung der Thermografie erfolgt mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das wie eine normale Kamera Bilder wiedergibt, es empfängt dazu jedoch Infrarot-Strahlung. Durch die Technik der Wäremebildkamera besteht die Möglichkeit, in den infraroten Wellenlängebereich einzudringen. Aufgrund dieser Technik wurden Prüfverfahren entwickelt, mit deren Hilfe großflächige Untersuchungen durchgeführt werden können, die mit dem menschlichen Auge allein gar nicht zu erfassen wären. Betrachtet man mit einer Wärmebildkamera eine Oberfläche, so erfasst die Kamera die transportierte Wärme und wandelt sie in elektrische Signale um. Die Wärmebildkamera misst und erfasst bereits Wärmeunterschiede von wenigen Hundersteln Grad. Die Aufnahmen der Wärmebildkamera sind ursprünglich Schwarz-Weiß-Bilder. Dabei umfasst die Graustufenauflösung einen Bereich von 8 bis 16 Bit, die dem jeweiligen Temperaturwert zuzuordnen sind. Zur besseren bzw. anschaulicheren Darstellung werden die Grauwerte mit Hilfe von Falschfarben kodiert. Hierbei wird auch dem menschlichen Empfinden Rechnung getragen, da warme Bereiche normalerweise mit Rot und kältere Bereiche mit Blau/Grün dargestellt werden.

Wo kommt die Wärmebildkamera zum Einsatz?

Die Wärmebildkamera ist das Handwerkszeug der Thermografen. Zum Einsatz kommt das Verfahren und somit natürlich auch die Wärmebildkamera in der Bauphysik, der Industrie, im Heizungs- und Sanitärbereich, bei Gutachtern und auch in der Wissenschaft. So können bei Gebäuden die Stellen gefunden werden, wo Wärme verloren geht, für die Wartung und Instandhaltung von Maschinen spürt die Wärmebildkamera die Schwachstellen auf, Handwerker können Lecks z. B. in versteckten Rohren orten, Gutachter können mit Hilfe der Wärmebildkamera ihre Ausführungen untermauern und Wissenschaftlern hilft sie bei der Erforschung der thermischen Eigenschaften von Produkten und Teilen. Die Wärmebildkamera hat also einen sehr umfassenden Einsatzbereich.

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