Versicherungsbetrug vom Detektiv aufklären lassen

Schnelles Geld machen, neue technische Geräte erhalten oder die Reparatur für das Auto einfach so bezahlt bekommen: All dies sind Gründe, warum Versicherungsnehmer einen Versichehrungsbetrug begehen. Unter einem solchen Betrug wird das Vortäuschen eines Versicherungsfalles verstanden, der vertraglich zwischen Versicherungsnehmern und Versicherungsgeber vereinbart wurde.

Bedacht wird jedoch meist nicht, dass durch Versicherungsbetrug jährlich gigantische Schäden entstehen, die sich auf die einzelnen Beiträge niederschlagen. Besonders stark von Betrugsfällen betroffen sind Hausrat-, Privat-Haftpflicht und KFZ-Versicherungen. Den Versicherungsnehmern ist es hierbei ein Leichtes, den Schadenshergang nach eigenen Wünschen abzuändern. Um andauernd steigende Beiträge und Falschzahlungen zu verhindern, können Sie sich für einen auf Versicherungsbetrug spezialisierten Detektiv entscheiden. Dieser unterstützt Sie bei der sachgemäßen Prüfung des Versicherungsfalls. So wird ausgeschlossen, dass es ich eventuell um einen Betrug handeln könnte.

Welche Informationen bringt die Detektei?

Grundlegend wird der Versicherungsfall vom Detektiv auf zwei Aspekte geprüft.

  1. War der Unfallhergang wirklich so, wie vom Versicherungsnehmer beschrieben?

In den meisten Betrugsfällen wurde bei der Beschädigung eines versicherten Gegenstandes nachgeholfen. So werden beispielsweise Geräte, die eine kleine Einschränkung der Funktion haben, absichtlich herunterfallen gelassen und mehr. Hierbei ist es wichtig, dass der Hergang der Beschädigung genau untersucht wird. Eventuelle Spuren und Anlässe zum Zweifel müssen sofort aufgefasst werden. Durch Nachstellungen des Unfalls lassen sich physikalische Differenzen erkennen. Wo schweift die Erzählung von den Gegebenheiten der Natur ab? Welche Aspekte werden durch das Nachstellen unrealistisch?

  1. Gab es eine Absprache mit dem Unfallgegner?

Eine weitere Möglichkeit, einen Schadensfall hervorzurufen, ist die Absprache mit dem Unfallgegner. Hierbei stimmen sich beispielsweise zwei PKW-Fahrer ab, zu einem gewissen Zeitpunkt einen Unfall zu verursachen. Der Versicherung kann hierbei sehr schwerfallen, die Indizien wahrzunehmen, da hierfür nur wenig Zeit mit dem Versicherungsnehmer vorhanden ist.

Nicht nur Betrug kann aufgedeckt werden!

Doch nicht nur der Betrug kann aufgedeckt werden. Bei einem Unfall meldet sich nicht immer einer der beiden Parteien als Schuldiger. Doch wer ist nun wirklich schuld am Unfall? Beide Parteien streiten ab, die Verursacher zu sein und legen ausführliche Schilderungen des Unfallhergangs ab. Doch wer hat nun recht?

Ebendiese Frage kann durch eine Detektei beantwortet werden. Detektive machen Zeugen ausfindig, suchen nach weiteren Indizien und klären so den Tathergang genauer auf. Ebenso können Sie die Aussagen der Versicherungsnehmer genauer nachprüfen.

Welche Strafen drohen bei Versicherungsbetrug?

Schnell einmal ein neues Handy von der Versicherung zahlen lassen: Das ist kein Kavaliersdelikt. Die erste Folge eines aufgedeckten Versicherungsbetruges ist es, dass der Schaden nicht mehr übernommen wird. Im Weiteren werden dem Betrüger die Kosten für das Ermittlungsverfahren auferlegt, die sich meist auf mehrere Hundert Euro belaufene. Zudem wird der Versicherungsschutz gekündigt, da das Vertrauensverhältnis zur Versicherung gebrochen wurde. Im schlimmsten Fall wird der Betrug mit strafrechtlichen Konsequenzen bestraft. Der Spielraum der Justiz erstreckt sich von hohen Geldsummen bis hin zu langjährigen Haftstrafen.

Das Maß der Bestrafung ist sicherlich davon abhängig, in welchem Ausmaß betrogen wurde. Bei Fälschung einer Rechnung wird sicherlich keine Haftstrafe ausgesprochen. Ist jedoch eine kriminelle Energie höheren Grades zu erkennen, beispielsweise bei Brandstiftung im eigenen Haus, werden schnell Haftstrafen ausgesprochen.

Bildquelle: Pixabay, 931897, tookapic

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