So war der Sommer 2013: Sturmschäden, Sonne und ganz viel Eis

Landschaft steht unterwasserDer Jahresanfang 2013 versprach nicht viel. Nur Kälte und Nässe. Im Frühling ging es ähnlich weiter, doch der Sommermachte vieles wieder gut. Juli und August wurden noch warm und sehr sonnig. Vor allem in Berlin sowie im Westen Deutschlands haben Urlauber Temperaturen von mehr als 36 ° C genossen. Die Sommergewitter, die darauf folgten richteten glücklicherweise nur geringe Schäden an.

Eis aufessen bevor man es trinken muss

In Juli und August schoss das Quecksilber vielerorts über 35 ° C. Die Jahreshöchsttemperatur ermittelten Meteorologen in Offenbach. Dort erreichte man 36,8 °C. Damit wurde der Sommer hitzig. Der heißeste war es allerdings nicht. Im Jahrhundertsommer 2003 schaffte Offenbach es auf satte 38,7 °C. Auch der Fußball-Sommermärchen-Sommer bereitete es den Deutschen noch heißer. Daran sollten sich Anwohner und Touristen jedoch nicht stören. Die Temperaturen waren ideal für Stadtspaziergänge und Badeausflüge.

Sturmschäden halten sich in Grenzen

Heiße Tage in der Stadt und auf dem Land erzeugen nicht selten heftige Sommergewitter. So auch dieses Jahr. Bei heftigen Gewittern in Berlin, rückte die Feuerwehr 247 mal aus. Vielerorts schlugen Blitze in Bäume und zweimal in Wohnhäuser ein. Die Schäden blieben meist materiell und gering. Auch die Berliner S-Bahn musste auf manchen Strecken befristet den Verkehr einstellen. Unterm Strich kamen die Deutschen mit diesen Sommergewittern glimpflich davon. Mehr zur Hitzewelle in Deutschland erfahren Sie auch hier. Jedoch hat die diesjährige Kombination aus Eisfrühling, starkem Regen und Hochsommer vor allem der Landschaft stark zugesetzt. Die Erträge fallen in diesem Jahr schlecht aus, da die Felder mit den Ernten besonders stark durch die extremen Wetterwechsel strapaziert wurden.

Toller Sommer zum draußen sein

Als der Sommer Fahrt aufnahm, glaubten zahlreiche Meteorologen daran, dass es wieder ein Rekordsommer werden würde. Schließlich war 2013 bis dahin ein Jahr der Extreme – des extremen Niederschlags im Besonderen. Mit den diesjährigen Juli-Höchstwerten von 36,8 °C ließen sich die Rekordsommer 2003 und 2006 jedoch nicht ganz schlagen. Umso besser: Es war ein Sommer für Genießer.

Bild: D. Ott – Fotolia

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