Lohnenswerte Investition: die eigene Photovoltaikanlage

Mit stetig steigenden Energiepreisen wächst der Gedanke an die Eigenversorgung durch regenerative Energien. Dabei heißt das Schlagwort zumeist Photovoltaikanlage. Doch lohnt es sich wirklich eine eigene Anlage zu installieren, oder ist dies, gerade für Kleinbetreiber, nur ein wirtschaftlicher Supergau? Darüber hinaus sind die möglichen Folgen des Klimawandels weitere Denkanstöße, für die Installation einer solchen Anlage.

Photovoltaikanlagen zur Unterstützung der Energiewende

Photovoltaikanlagen gehören zu den regenerativen Energieerzeugern, die nahezu unerschöpflichen sind, was im Gegensatz zu den Fossilen Brennstoffen steht. Diese haben nur einen begrenzten Vorrat, der mehr und mehr verbraucht wird, sodass die Preise dafür weiterhin steigen werden. Zudem sind sie absolut umweltfreundlich, da bei der Nutzung von Photovoltaikanlagen kein Kohlenstoffdioxid entsteht. Allerdings geschieht dies bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Dort wird Kohlenstoffdioxid produziert, der nicht in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf eingeplant ist, sodass der Kohlenstoffdioxidgehalt in der Atmosphäre steigt, und sich die Erde Klimawandelunterstützend immer weiter erwärmt. Daraus resultiert, dass mit der Nutzung von Photovoltaikanlagen direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zum einen wird die Umwelt geschont, zum anderen können stetig steigende Preise für fossile Brennstoffe vermieden werden.

Lohnend durch staatliche Förderung

Jedoch stellt sich die zentrale Frage, ob es trotz der Ersparnis lohnt, direkt eine eigene Photovoltaikanlage zu installieren? Diese kann aber durchaus mit „Ja“ beantwortet werden, denn es gibt staatliche Förderprogramme, die die Anschaffungskosten für regenerative Energien, sowie laufende Zinskosten senken, sodass dem Energielieferanten deutliche Kosten erspart bleiben. Darüber hinaus gibt es in Deutschland für Strom aus erneuerbaren Energien eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung, die ein weitergehendes Rentabilitätskriterium darlegt. Dennoch sind die Förderprogramme des Staates nicht alleine dafür verantwortlich, dass eine Photovoltaikanlage wirklich lohnenswert ist. Vielmehr ist es wichtig, bei den Herstellern der Anlagen für regenerative Energien Vergleiche durchzuführen. Zudem sollte der Aufbau geplant, und die Wahl der einzelnen Komponenten genau beachtet werden. Auch die Standortefrage für die optimale Ausnutzung der Leistungsfähigkeit ist ein elementarer Bestandteil bei der Planung. Zu guter Letzt sollte auch die Versicherung nicht außer Acht gelassen werden, damit im Falle eines Schadens nicht der finanzielle Ruin bevorsteht.

Fazit: Regenerative Energien durch eine Photovoltaikanlage können sich durchaus lohnen. Jedoch sollte individuell nachgerechnet werden, ob dies auch wirklich zutrifft.

Foto: anweber – Fotolia.de

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