Angesichts der steigenden Kosten und stetigen Kürzungen von Leistungen seitens der Krankenversicherung, ist der Abschluss einer guten Zahnzusatzversicherung zwingend erforderlich. Jedoch variieren die Leistungen bei gleichen Beitragsprämien zwischen den Versicherungsträger enorm, sodass bei Abschluss einer Zahnzusatz-Versicherung einige Kriterien beachtet werden müssen.

Kriterien für eine gute Zahnzusatzversicherung

Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Kürzungen des Leistungsumfangs in der gesetzlichen Krankenversicherung, sollte eine gute Zahnzusatz Versicherung unabhängig von dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse Leistungen erbringen.

So sollte man bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung darauf achten, dass der Versicherungsträger mindestens 80 bis 90 Prozent des Rechnungsbetrages bei einem Zahnersatz leistet. In Anbetracht dessen, dass die gesetzliche Krankenversicherung nur den minimalen Pauschalregelsatz für einen einfachen Zahnersatz. Patienten, die Wert auf Ästhetik und Qualität legen, bleiben hier ohne Zahnzusatzversicherung auf hohen Eigenbeteiligungskosten sitzen.

Des Weiteren sind etwa 70 Prozent der Bürger von Zahnfleischerkrankungen betroffen. Die Folge der Erkrankung, wenn diese nicht fachgemäß behandelt wird, sind Zahnfleischentzündungen, Zahnausfall und hohe Behandlungskosten. Obwohl eine Behandlung der Zahnfleischtaschen schon ab 2 mm erforderlich ist, erstattet die gesetzliche Krankenkasse Kosten für Paradontitisbehandlung erst bei einer Taschentiefe von 3,5 mm. Dies führt oftmals zu aufwändigeren Behandlungsmaßnahmen, die mit hohen Eigenkosten einhergehen. Denn auch hier übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtrechnung. Eine Zahnzusatz Versicherung kann bis zu 100 Prozent der Gesamtrechnung übernehmen. Auch, wenn der Erhalt eines oder mehrere Zähne im Vorfeld der Behandlung nicht zu 100 Prozent gesichert werden kann, übernimmt eine gute Allianz Zahnzusatz Versicherung, im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenkasse, die Kosten.

Implantate als wichtiges Instrument des Zahnersatzes

Implantate stellen künstliche Zahnwurzel dar, die im Kieferknochen festverankert werden. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn einer oder mehrere Zähne im Mund fehlen und Implantat als Brücke oder eine festsitzende Teilprothese die Lücke im Mund schließt. Da solch eine Operation sehr aufwändig ist und in seltenen Fällen zur Komplikationen wie Abstoßung des Implantats vom Körper kommen kann, übernehmen hier die gesetzlichen Krankenkassen nur einen Bruchteil der Kosten. Eine sehr gute Zahnzusatzversicherung kann hier bis zu 100 Prozent der Kosten übernehmen.

Zahnerhaltungsmaßnahmen und Kosten für einen Zahnersatz steigen kontinuierlich. Gleichzeitig senkt die gesetzliche Krankenkasse die Erstattungsleistungen, sodass eine gute Zahnzusatzversicherung unabdingbar ist.

Foto: Nick Freund – Fotolia

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