Ein Fertighaus in Spanien

Foto: Mandy Köppen - Fotolia.comEs ist eigentlich eine Marktlücke, aber dennoch wird diese Lücke einfach nicht geschlossen. Hierbei handelt es sich um ein Fertighaus in Spanien, welches aber durchaus in Deutschland oder über deutsche Firmen in Polen gefertigt wird. Natürlich sollte sich ein solches Fertighaus in die Umgebung einpassen, daher werden so gut wie keine Fertighäuser in Blockbohlenbauweise nach Spanien geliefert. Doch die deutschen Bauunternehmen geben sich in Spanien fast die Klinke in die Hand, denn wenn ein Fertighaus fertiggestellt wurde, wird zudem fast gleichzeitig mit dem Bau des nächsten Fertighauses begonnen. Die Nachfrage nach Fertighäusern in Spanien ist vor allem in Deutschland fast ungebrochen. Wer sich vor zehn bis fünfzehn Jahren bereits eine Finca erbaut oder gekauft hat, hat nun unter Umständen den Bau eines zweiten Hauses in Spanien ins Auge gefasst.

An Kleinigkeiten denken

Wer sein Fertighaus in Spanien errichten lassen möchte, sollte bereits bei Vertragsabschluss in Deutschland daran denken, dass das Bauunternehmen auch gleichzeitig noch genügend kleinere Ersatzteile mit nach Spanien schickt, damit im Notfall das eine oder andere wichtige Ersatzteil direkt vor Ort vorhanden ist und sich die Fertigstellung der Immobilie wegen eines solchen Teils nicht verzögert. Doch wie sieht es bei den verschiedenen Bodenbelägen aus? Laminat beispielsweise muss aufgrund der anderen Verhältnisse der Luftfeuchtigkeit bereits bei der Ankunft aller Materialien trocken gelagert werden.

Besonders heikel ist es auch bei den Fliesen, welche unbedingt nicht nur in der Mindestmenge mitgeliefert werden sollten, denn falls einmal die eine oder andere Fliese ersetzt werden muss und die gleichen Fliesen nicht mehr in Deutschland beschafft werden können, da beispielsweise genau die Fertigungsserie ausgelaufen und nicht mehr zu bekommen ist. Wenn dem Bauherrn bei seinem Fertighaus in Spanien ein solches Missgeschick passiert, ist guter Rat teuer, wenn das gleiche Ersatzteil nun leider nicht mehr zu bekommen ist.

Zahlreiche Vorteile durch ein Fertighaus in Spanien

Doch ein solches Fertighaus in Spanien hat für den Besitzer aber auch so manche Vorteile, da sich die meisten in Spanien sesshaft werdenden älteren Leute ganz abschalten und nur noch ihren Lebensabend genießen möchten. Wer in diesem Land seinen Lebensabend noch lange genießen möchte, weil er dort gegenüber den deutschen Lebenshaltungskosten erheblich günstiger leben kann. Ähnlich geht es bei einem Menschen, welcher sein Haus über einen Makler errichten lässt, denn alleine hier liegen die Kosten für den Makler zwischen 3 und 6 % der gesamten Kosten für das Haus, was eine nicht zu übersehende Summe darstellt. Sogar noch etwas höher liegen die Erschließungskosten in Spanien, die mit bis zu 10 % der Grundstückssumme zu Buche schlagen können. Aber manche Gemeinden machen die Erschließungskosten von der zusätzlichen Nähe an der Straße abhängig. Trotzdem kann es unter Umständen in Spanien mehrere Monate dauern, bis die Gemeinde mit den gesamten Erschließungskosten auf den Besitzer der Immobilie in Spanien zukommt.

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Foto: Mandy Köppen – Fotolia.com

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