Bei Diebstahl zahlt die Versicherung, oder?

Immer mehr Bundesbürger werden Opfer eines Wohnungseinbruchs: Von 2009 bis 2015 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland von 113.800 auf rund 170.000. Die Aufklärungsquote der Polizei ist unterdurchschnittlich niedrig. „Die Chance für Geschädigte, die entwendeten Wertgegenstände zurückzuerhalten, ist praktisch gleich Null“, meint Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Diese Fakten sind bekannt – und doch handeln viele Menschen allzu leichtfertig.

Deckungssummen regelmäßig anpassen

Einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge verfügen rund 25,4 Millionen Haushalte über eine Hausratversicherung. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass fast 40 Prozent der Haushalte auf diese Absicherung verzichten. Im Fall eines Einbruchs blieben diese Verbraucher alleine auf dem Schaden und dem finanziellen Verlust sitzen. „Angesichts der Risiken ist diese Versicherungslücke bedenklich. Eine Hausratversicherung gehört zu einer Basisabsicherung dazu“, betont Michael Vieregge von den Concordia Versicherungen. Hinzu komme, dass auch viele bestehende Policen längst keinen zeitgemäßen Versicherungsschutz mehr bieten würden: „Vor allem die Deckungssummen sollten bei Altverträgen regelmäßig angepasst werden, da diese sich im Laufe der Jahre durch Neuanschaffungen und Wertsteigerungen deutlich verändern. Den eigenen Schutz sollte man also regelmäßig überprüfen“, rät Michael Vieregge.

Auf die Details achten

Beim Abschluss der Police sollte man genau hinschauen, denn der Unterschied in den Leistungen der Versicherer liegt oftmals im Detail. Bei der „Sorglos-Hausratversicherung“ der Concordia etwa sind wichtige Komponenten bereits inklusive. Dazu zählen etwa Gegenstände auf dem Grundstück wie Grill, Gartengeräte und mehr, aber auch der Diebstahl aus dem verschlossenen Fahrzeug zu jeder Tages- und Nachtzeit oder der Diebstahl des Fahrrads. Selbst ein Diebstahl am Arbeitsplatz, ein Trickdiebstahl innerhalb des Versicherungsortes, räuberische Erpressung, Sturm- und Hagelschäden auf dem Versicherungsgrundstück bis zwei Prozent der Versicherungssumme und viele weitere Leistungen sind ebenfalls mit abgedeckt. (djd)

Foto: djd/Concordia/sdecoret – Fotolia

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